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Ich verlese am Sonntag wieder in der Fussgängerzone eine Liste mit Leuten, die mich am Arsch lecken können. Es wird sehr spät werden.
Die homöopathischen Kügelchen, die meine Patienten auf Verlangen von mir bekommen, stammen aus meinem durchgefurzten Sitzsack.
Man hat keine Laktoseintoleranz - man hat Reitunfälle oder Schusswunden!
Leute, die Erbrechen "kötzeln" nennen, machen freitags auch "bumsibumsi" und gehen nach einem fluffigen Amoklauf über die Regenbogenbrücke.
Sich richtig anstrengen, um zu gefallen. Nichts dafür kriegen. Angst haben, verlassen zu werden. Nicht davon loskommen. Twitter ist Mutter.
Favstar sagt mir, ich fave zu schnell. Ich solle die Tweets erst genießen. Hallo Nutte, mach den Stern da ran, mein Hirn ist auf Speed.
"Du machst am Telefon mit mir Schluss? Das ist ja wohl das Allerletzte." "Ja, aber es ist immerhin ein iphone."
91% der verheirateten Deutschen über 40 wünschen sich, beim Sex zu sterben, obwohl sie keinen haben. Clever.
Wer bei Twitter ersthaft auf Qualität achtet und seine Timeline "rein hält", kratzt auch das Moos aus den Fugen der Garagenauffahrt.
Ich freu mich schon, wenn morgen dann das blutige Bettlaken vom Balkon des Buckingham-Pallastes hängt.
Ich möchte von einer Klippe menstruieren und im Angesicht des tosenden Meeres die Vergänglichkeit meiner Fruchtanlage beweinen.
Ich möchte schwäbischen Kleinstädten empfehlen, ihr Trinkwasser mit Antidepressiva anzureichern. Der Gesichtseintopf hier ist eine Zumutung.
Mein Kopf juckt. Da ich wie die meisten Menschen jegliche Hirntätigkeit eingestellt habe, vermute ich, dass mir ein Heiligenschein wächst.
Und dann biste 40, lebst Öko, hast ein hochbegabtes Kind und fette Fesseln. Und laberst noch immer die selbe Gülle wie alle. Und merkst nix.
Da denkt man, man sei sensibel, tiefgründig und auf der Suche nach dem Sinn und dann ist es eine Depression.
Wir erwarten mit Spannung einen packenden Vier-Teiler mit Veronika Ferres als alle 50 Fukushima-Löscharbeiter.
Beruhigt Euch, Kinder. Twitter macht uns nicht abhängig, dumm, krank, neurotisch und Arschloch. Wir sind es vorher schon.
Nein. Ihre Fäkalsprache stört mich nicht beim Essen. Sie können mir auf den Teller scheißen, wenn Sie etwas Platz für die Kartoffeln lassen.
Zum Schutz meiner geheimen Privatsphäre vor Streetviewkameras werde ich die Fenster meines Palastes mit meinen Paybackkarten verhängen.
Religionszoologin. Herkunft aus Oberkotzauer Gestüts- und Elektrikerfamilie, Liebreiz ohne Ende